Remote-Reset made by Jean Pütz

Ein Kunde hatte seinen Linux-Server in einem entfernten Lager untergebracht. Diese Server hatte die Angewohnheit ein mal am Tag “stehen zu bleiben” und ließ sich nur noch durch einen Restart wiederbeleben. Der Kunde selbst war wenig Linux erfahren, hatte jedoch eine gute handwerkliche Begabung, die ihm dabei half, nicht für jeden Reset in das entfernte Lager laufen zu müssen. Ein entsprechendes “Kochrezept” für seine norwegisch-rustikale Lösung würde sich in etwa so lesen:

Man nehme einen Desktop-PC und stelle ihn gegenüber des Linux-Servers auf. Dabei ist darauf zu achten, dass die Lade des CD-Laufwerks genau auf Höhe des Server-Reset-Knopfes angebracht ist. An der Laufwerks-Lade wird eine kleine Schraube befestigt.

Sie wissen was jetzt kommt!?

Genau! Streikt der Server, hilft jetzt ein einfacher Login auf dem Desktop-PC und die Ausführung des speziell für diesen Zweck von Jeff Tranter geschriebenen Wiederbelebungstools “eject”. Diese ingenieur-technische Meisterleistung verdient in jedem Fall Respekt!

Übrigens: Mit “eject hdx” und einer entsprechenden Anzahl von CD-Laufwerken lassen sich auch mehrere Server remote steuern. 😉


Dieser Beitrag wurde unter Infrastruktur veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten auf Remote-Reset made by Jean Pütz

  1. Heinlein Support sagt:

    Es freut uns, dass diese Geschichte so viele Stimmen erhält. Nur leider stammt sie von unserem Kollegen Peer Hartleben… 😉

  2. Pingback: [Lesetipps] vom 11.11.2012 | WobIntoshs Blog

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *