Beamen mit dem Fax

Es muss irgendwann Mitte der 90er gewesen sein. Wir installierten in einem mittelständischen Betrieb im Bayerischen Wald in einem Ort der sich so anhört wie er ist „Finsterau“ auf Wunsch des Junior Chefs, der sich nicht mehr auf berittene Boten verlassen wollte ein Faxgerät.
So eines mit Thermopapier, ratternder Walze und einer Scannerleiste, die in etwa die Farbe von Meister Yodas Lichtschwert hat – ihr kennt diese Dinger, die einen unheimlichen Hang zum Papierstau hatten bestimmt auch noch. Mittlerweile war auch der Senior Chef hinzugekommen während ich gerade dabei war ein Blatt Papier auf dem einige Telefonnummern notiert waren zu Testzwecken in das Gerät einzulegen. Die Nummer wurde gewählt, es piepte und das Papier wurde klappernd in das Gerät unter Meister Yodas Lichtschwert gezogen.
In diesem Moment drängelte sich der Senior Chef vor, ergriff das noch heraushängende Ende vom Blatt und zog das Dokument mit den Worten „Nein das brauche ich hier noch – das bleibt hier“ aus der Maschine.


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